Anwendungsgebiete:
Wann wird Neokuratin verwendet?
Neokuratin ist ein speziell zur Behandlung des Endophänomens der Kuratorenerwartung entwickeltes Präparat. Es findet in Berufen Anwendung, die unter dem Anspruch stehen, die Trennung von Kunst und Leben im eigenen Werkprozess aufzuheben. Dies wirkt sich v.a. bei bildenden Künstlerinnen und Künstlern in einer komplexen, weil professionell trainierten und vom Personenzentrum unterstützten Qualität von endo-aktiver Realitätsverschiebung aus (vgl. kognitive Dissonanz, Münchhausentrilemma u.ä.).
Reagiert der psychische Ausgleichsmechanismus darauf über eine gewisse Dauer hinweg mit der Zwangsvorstellung, die Entwicklung des persönlichen Kunst-Lebens-Zusammenhangs sei maßgeblich von Außeneinwirkungen (Kuratoreninteresse, Sammlungskontakte, Biennaleinladungen, Museumsankäufe usf.) geprägt, so spricht man vom Endophänomen der Kuratorenerwartung.
Nach aktuellen Messungen nehmen bildende Künstlerinnen und Künstler bis zu 5000 x mehr Wahrnehmungsimpulse / Sek. als andere Berufsgruppen auf. Da sich das Endophänomen der Kuratorenerwartung im Endstadium zumeist als triviale Delegation der Eigenverantwortung an externe Faktoren äußert, geht der Gesellschafts-entwicklung der Einfluss vieler ihrer wertvollsten Individuen verloren. Neokuratin wurde eigens dafür entwickelt, dieses Vakuum von innen her aufzulösen. Seine Wirkung wurde in Fallstudien an verschiedenen belgischen Kunsthochschulen, in Galerienvierteln und in Kunstmuseen erfolgreich getestet. Diese Studien wurden in den Jahren 2004 und 2006 in zwei jeweils 10-monatigen Doppel-blindversuchen mit Placebomethodik durchgeführt.
Somit stärkt Neokuratin die körpereigenen Abwehrkräfte gegen nivellierende Einflüsse und mentale, d.h. psychologische und innere Abhängigkeit.
Neokuratin wirkt stimulierend und ist anzuwenden bei:
- fortgeschrittenem Eindruck von Autonomieverlust, der über das historisch-gesellschaftlich notwendige Maß hinausgehen scheint. Anzeichen hierfür können ein gesteigerter Anpassungszwang an Strukturen sein, die als total angenommen werden und deshalb in Zwangshandlungen münden können
- Ausbildung eines Imago des schöpferischen Selbst, die Formen der Hybris annimmt.